Bürstadt Redskins

Flag Football – der perfekte Einstieg für zukünftige Stars

Eine Expertise von Redskins-Senior Matthias “Matt” Klöpsch

Die meisten Menschen verbinden Football mit schweren Jungs, welche mit viel Ausrüstung und brutalem Krafteinsatz gegeneinander prallen. Tatsächlich ist Tackle Football mit Vollkontakt die bei uns bekanntere Variante des amerikanischen Volksports, wird er doch medial auch in unseren Gefilden seit Jahren immer stärker präsentiert. Dennoch ist die kontaktlose Version des besten Sports der Welt immer weiter auf dem Vormarsch. Der wesentliche Unterschied zum American Football ist, dass die Defense den ballführenden Spieler der Offense stoppt, indem sie ihm ein schmales Fähnchen aus dem Gürtel zieht, statt ihn körperlich zu tackeln.

Sogar der New York Times war Flag Football gerade zum amerikanischen Familienfest Nummer eins – Thanksgiving – einen Artikel wert. Die renommierte Zeitung titelt zurecht: „Die Zukunft des Football trägt Flagge.“ Bei den Bürstadt Redskins wird Flag Fooltball schon seit Jahren groß geschrieben. Als einziger Verein im Umkreis bieten die Redskins dieses Spiel im Ligabetrieb an.

Warum aber gerade Flag Football? „Es ist für Kids von acht bis 15 Jahren der ideale Einstieg in die aufregende Welt des Football. Es werden dabei die wichtigsten Techniken vermittelt und man lernt spielerisch das komplexe System und die Regeln. Da Flag-Football ohne Körperkontakt gespielt wird, ist die Anschaffung einer Ausrüstung nicht notwendig. Zudem können auch kleine Teams spielen, da es Spielvarianten von 5 gegen 5, 7 gegen 7 und 9 gegen 9 gibt und die Spiele auch auf kleineren Feldern oder in einer Halle gespielt werden können”, erklärt Jugend-Coach Bernd Fengel.

“Nach meiner Erfahrung will jedes Kind diesen eher ungewöhnlichen Ball werfen können. Die Kinder entwickeln dabei einen unglaublichen Ehrgeiz. Auch vielleicht nur um das im Sommer im Park oder im Schwimmbad ihren Freunden zeigen zu können. Wenn diese Kids dann auch noch Teams bilden, sich die Bälle zuwerfen und um Raumgewinn spielen, nähern sie sich schon automatisch einem Flag-Football Spiel.”

Dieser Meinung ist auch NFL-Starquarterback Drew Brees. Die kontaktlose Form sei die optimale Plattform um die Fähigkeiten, Strategien und Techniken des Footballs von Grund auf zu Erlernen. Er selbst coacht ein Flag Football Team in der von ihm mitbegründeten Liga „Football’N’America“ und unterstützt den Sport auf breiter Linie. Im Heimatland des Footballs ist Flag auf dem Vormarsch. Laut einer Studie der Sports & Fitness Industry Association bilden Flag Footballer bei den jungen Amerikanern im Alter von 6-12 Jahren schon heute die Mehrheit – Tendenz weiter steigend.

Auch die bekannteste Footballliga NFL fördert Flag Football öffentlich in den Staaten. Es gibt mittlerweile Stimmen, welche zukünftig eher Flag Football an den High Schools und Colleges sehen, als Tackle Football. Der Grund liegt im gestiegenen Gesundheitsbewusstsein der Menschen. In den vergangenen Jahren ist die Verletzungsgefahr beim Tackle Football sowie mögliche Spätfolgen immer mehr in den Fokus gelangt. Noch in den Neunzigern wurde zum Beispiel der Kopf im Kontakt mit dem Gegner eingesetzt. Mittlerweile haben sich die Regeln grundlegend geändert. Vieles ist heute aus Sicherheitsgründen verboten, das Spiel ist technischer und erheblich sicherer geworden, auch hier in Deutschland. So trainieren die Tackle Mannschaften der Bürstadt-Redskins ausschließlich nach der sogenannten Seahawks Tackling Methode, bei der der Kopf uneingeschränkte Verbotszone ist.

Gerade in den ersten Jahren bei den kleinen Redskins spielt das Thema Sicherheit eine absolut übergeordnete Rolle. Deshalb stecken die Bürstädter sehr viel Engagement in Flag Football: „Es bietet die Basis für alles andere. Unsere gesamte Entwicklung, unser Nachwuchs, unsere Zukunft fußt auf dem Flag Football“, ist sich Bernd Fengel sicher.

Und dass die Redskins stolz sind auf ihre „Flaggies“ zeigt sich an der mannigfaltigen Unterstützung aus allen Bereichen der Redskins-Family. Seien es Seniors, Juniors, T-Pees, Tomahawks oder Red Arrow Cheerleader. Wenn also ein „Kritiker“ sich einmal wieder mit dem Argument meldet, Flag sei gar kein richtiger Football: Lächeln, ruhig bleiben und sich gewiss sein, dass es ein sehr wichtiger Bestandteil des Football ist. Und die Bürstadt Redskins lieben Flag Football.

Eltern mit interessierten Kindern sind übrigens herzlich eingeladen, sich beim Training oder auch bei Spielen unserer kleinen Redskins ein Bild zu machen. Bitte einfach per Mail Kontakt aufnehmen: Bernd.Fengel@buerstadt-redskins.de